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HNO-Praxis Dr. med. R.-R. Leibecke / Dr. med. F. Arlt

Radiofrequenztherapie (RFT)

Bei der RFT handelt es sich um ein neues Verfahren, mit dem Gewebe abgetragen und gestrafft werden kann. Durch einen Stromfluss in Verbindung mit einer chemischen Reaktion kann Gewebe über eine Plasmabildung verändert werden. Im Unterschied zum Laser werden niedrigere Gewebetemperaturen erreicht. Die RFT eignet sich zur Verkleinerung von Nasenschwellkörpern bei Nasenatmungsbehinderung und zur Straffung des Weichgaumens bei Patienten mit "Gaumen-schnarchen".  Ob der Laser oder die RFT besser geeignet ist, wird in einem individuellen Aufklärungsgespräch erörtert. Mit der RFT können bei Kleinkindern, die infolge erheblicher Vergrößerung der Gaumenmandeln unter Atemaussetzern, Artikulationsproblemen und Schluckbeschwerden leiden, diese verkleinert werden, ohne die Mandeln komplett entfernen zu müssen.  Voraussetzung ist aber neben einer HNO-ärztlichen Untersuchung und Indikationsstellung, dass die Kinder nicht zuvor schon unter wiederkehrenden Mandelentzündungen litten. RFT-Eingriffe werden bei Eignung im Normalfall ambulant durchgeführt und sind meistens schmerzarm. Eine Kostenübernahme durch die GKV kann bei bestimmten Indikationen möglich sein und muss im Einzelfall besprochen und beantragt werden.